EGYPT V – Setting a historical and geopolitical background

Photo Credit: giladlotan via Compfight cc

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Was ist übrig geblieben von der pathetischen Rede Obamas aus dem Jahr 2011? Die Förderung eines „demokratischen Übergangs“  nach geostrategischen Überlegungen – davon kann Südamerika ein Lied singen und die Region des Nahen und Mittleren Ostens ebenfalls.

Die untrennbare Verflechtung des ägyptischen Militärs mit den USA ist spätestens seit dem Friedensvertrag mit Israel kein Geheimnis mehr und zeigt sich doch immer wieder mehr als deutlich.

Der US-amerikanische Kampf gegen Terrorismus wurde in den 2000er Jahren in Ägypten vom ehemaligen Präsidenten Mubarak  gegen die Muslimbruderschaft und andere oppositionelle Gruppierungen adaptiert und von den USA finanziert – Mubarak konnte so seine Macht sichern und die USA kümmerten sich um „Stabilität in der Region“.

Wenn das schon damals so gut funktioniert hat, dann wird doch am Besten einfach so weitergemacht – warum  ändern, was seit Jahrzehnten das Einmaleins US-amerikanischer Außenpolitik war und sich so schön in blumige Worte von „Demokratie“, „Freiheit“ und „Menschenrechte“ kleiden lässt!

What remains of the pathetic speech of Obama in 2011? The promotion of a „democratic transition“ led by geostrategic considerations – which is nothing new for South America or the region of the Middle East.

The inseparable alliance of the Egyptian military with the U.S. is well-known since the peace treaty with Israel and can be consistently observed.

The U.S. fight against terrorism was adapted in the 2000s by the former Egyptian President Mubarak and funded be the U.S. to take action against the Muslim Brotherhood and other opposition groups – with this strategy, Mubarak was able to secure his power and the U.S. assured „stability in the region“ .

If this strategy has already worked well,  the best thing to do is just to carry on – why changing an approach, which was successful for decades and an essential part of the procedure of the U.S. foreign policy to fight for „democracy“, „freedom“ and „human rights“?

1. Stop the hypocrisy!

„‚But what we want is for Western governments to take a stance consistent with their proclaimed principles, and to not support dictatorships as they have done often for a long time.'“

http://www.dailynewsegypt.com/2013/10/20/brotherhood-criticises-wests-hypocrisy/

2. Egyptian voices

3. The partnership of the US-Administration and the Egyptian Military

Photo Credit: Takver via Compfight cc

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„Another more obscure aspect of US intervention in Egypt has been its relationship to various security apparatuses linked to the Interior Ministry. During his reign, Mubarak created one of the region’s largest and most repressive state security and carceral apparatuses, comprising detention centers, ‚police stations, premises run by the State Security Investigations (SSI) services, and military camps.‘ Torture and other forms of ill-treatment were endemic within this system.  Egyptian-US bilateral relations deepened in the context of the ‚war on terror‘, at a time when state violence and human rights violations increased.“

http://www.jadaliyya.com/pages/index/14820/rethinking-us-egyptian-bilateral-relations_a-right

4. Echoes of Latin America?

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Photo Credit: Jonathan Rashad via Compfight cc

„The generals, meanwhile, are justifying an ever-widening bloody crackdown on the constituents of the former ruling party, the Muslim Brotherhood, by accusing them all of being terrorists. Immediately after last Wednesday’s sickening killing of more than six hundred Egyptians, including many civilian supporters of the ousted Morsi, the Army spokesman, Ahmed Ali, said, ‚When dealing with terrorism, the consideration of civil and human rights is not applicable.‘ “

http://www.newyorker.com/online/blogs/comment/2013/08/in-egypt-echoes-of-latin-america.html

Über gooutsidewien

Ziel unserer Arbeit ist eine vergrößerte Transparenz politischer Strukturen und eine breitere Sensibilisierung der demokratischen Öffentlichkeiten für Entscheidungsprozesse und zugrundeliegende Machtverhältnisse im nationalstaatlichen und internationalen Kontext. Unser Anliegen ist es, aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen vielfältig, langfristig und in Zusammenhang darzustellen, zu diskutieren und kreativ zu bearbeiten. Auf diese Weise möchten wir in der breiten Öffentlichkeit ein Bewusstsein wecken, das sich Abseits der schnelllebigen Einseitigkeit vieler Mainstream-Medienformate bewegt - in Anbetracht der 'Geschwindigkeit unserer Zeit', sollen langfristige und tiefgreifende Auswirkungen gegenwärtiger Prozesse und Zusammenhänge betont und eine breitere Auseinandersetzungen mit ihnen angestoßen werden. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, den Blick für strukturelle Machtverhältnisse zu öffnen und Brücken zwischen unterschiedlichen Thematiken schlagen, um einem sich weiter verbreitetenden 'Blasen-Denken' entgegenzuwirken. Deshalb beziehen wir uns nicht auf tagespolitische Ereignisse, sondern versuchen, aktuelle Entwicklungen in einen größeren Zusammenhang zu setzen. In diesem Bemühen sind wir unabhängig und parteipolitisch neutral. Wir verfolgen keine politische Agenda im Sinne interessengeleiteter Präsentationen einseitiger Positionen oder der langfristigen Förderung politischer Parteien - im Gegenteil sehen wir uns schlicht als Bestandteil einer Zivilgesellschaft in Zeiten der Mediendemokratie.

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